Helmholtz Zentrum München

Konstruktion:

Neubau eines Forschungszentrums. Der Grundriss des Bauwerks ist eine außergewöhnliche Rautenform mit einer Ausdehnung von 100m x 45m.

Das Gebäude verfügt über ein Unter-, Erd- und drei Obergeschosse. Die Wände im UG haben eine Höhe von bis zu 5,38m. Ein besonderes Merkmal besteht darin, dass die lichte Raumhöhe der übrigen Geschosse (EG, OG1, OG2 und OG3) zwischen 3,98 und 4,08m von den Außenbereichen zum Kern hin wechselt und durch große Lichtöffnungen im Kernbereich in versetzter Anordnung Sichtbetonwandflächen mit Höhen bis zu 8,00 m erstellt werden. Die Freiräume innerhalb der Rasterstruktur bringen die Sonderstellung des Gebäudes zum Ausdruck.

In allen Stockwerken werden an den Deckenrändern Fertigteil L-Winkel mit einer Höhe von 1,20m und einer Ausladung von 1,00m montiert. Die Fertigteile sind bis zu 7m lang und 11 t schwer.

Die Betonqualität in den gesamten Wand- und Deckenbereiche ist SB2. Die Stützen sind in SB3.

An den vier Spitzen der Rautenform werden gerundete Fertigteile verbaut. Diese haben die Qualität SB 4 und werden mittels Isokörben in die Decke eingebunden.

Kenndaten:

ca. 7.500m³ Beton
1.300t Bewehrung
800 lfm Isokörbe

 

Auftraggeber:

Helmholtzzentrum München GmbH
Ingolstädter Str. 1
85764 Neuherberg

 

Architekt / Ingenieurbüro:

Alber-Schulze Baumanagement GmbH
Schulze-Delitzsch-Str. 38
70565 Stuttgart

 

Ausführung:

2020 / 2022