Das Projekt
Brauerei Flötzinger Logistikhalle Bauabschnitt 2
September 2023 – Oktober 2024
Lagerbereich 4.800m²
Verladestraße 1.250m²
Nutzfläche Bürotrakt EG und OG 160m²
Konstruktion:
- Haupttragwerk bestehend aus 64 Fertigteilstützen
- 4.200m² Porenbetonwände, davon 1.400m² mit Brandwandqualität F90, Attikahöhe 10,95m
- 6.200m² unbewehrte Walzbetonplatte mit teilweiser Betonkernaktivierung
Besonderheiten
In einer Bauzeit von 12 Monaten entstand im Gewerbegebiet Schechen neben der bereits 2023 vorgestellten Tankfarm die Logistikhalle der Brauerei Flötzinger in schlüsselfertiger Ausführung, an der alle vier GROSSMANN Abteilungen beteiligt waren. Unter Koordination durch den Schlüsselfertigbau erfolgte die firmeninterne Koordinierung der Gewerke Hochbau, Holzleimbau und Asphaltbau sowie der Technikgewerke Elektro, HLS (Heizung, Lüftung, Sanitär) und 20 weiterer Gewerke.
Durch die Abteilung Hochbau wurde mit den Planiearbeiten und Fertigteilstützen noch im Jahr 2023 begonnen. Aufgrund der witterungsbedingten Einschränkungen über den Jahreswechsel musste der Bauablauf für eine vorzeitige Nutzung umgestellt werden. Es wurde in nur 9 Wochen Bauzeit sowohl die Porenbetonfassade als auch das Dachtragwerk – in kompletter Konzeption von der Abteilung Holzleimbau mit Statik- und Abbund- Planung – inkl. Notabdichtung bis Ende März 2024 fertiggestellt, sodass im April 2024 die Kiesplanie und unbewehrte Walzbetonbodenplatte als Hallensohle hergestellt werden konnte.
Dadurch konnte die Halle im Mai für eine eingeschränkte Nutzung durch die Brauerei Flötzinger aufgenommen werden, wobei parallel die Hauptarbeiten der Gewerke Elektro und Regenentwässerung sowie der Innenausbau des Bürotrakts mit Aufenthaltsbereich und Personaltoiletten ausgeführt werden.
Erst nach deren Abschluss erfolgten die Hauptarbeiten am Dach über den Sommer inkl. Dachbegrünung, Rauch- und Wärmeabzugsanlage (RWA) und Seilsicherungen.
Im Außenbereich wurden im Mai und Juni 2024 nördlichen und westlichen Bereich der Halle insgesamt 3.600m² Asphaltfahrfläche ausgeführt, im südlichen Bereich wurde ein mit Zement eingeschlämmter halbstarrer Asphaltbelag auf einer Fläche von 4.000m² hergestellt, der sehr gute Widerstandsfähigkeit gegen hohe Staplerlasten und damit Fahrrillenentwicklung bietet.
Bei der Erstellung der Halle wurde bereits die Erweiterung im östlichen Bereich für eine zukünftige Abfüllanlage mitberücksichtigt
Bauleitung Hochbau
Martin Haslberger
Poliere Hochbau
Peter Wallner, Gunter Maurer, Dragan Brukic
Bauleitung Holzleimbau
Johannes Koller
Werkzeichnungen Holzleimbau
Elisabeth Schmöller
Bauleitung Asphaltbau
David Marton, Thomas Amann
Bauleitung Schlüsselfertigbau
Max Güdemann, Michael Probst
Ausbaupolier
Horst Loser












